Azmoun nicht im Iran-Kader — die nächste Bombe vor dem Anpfiff
Eine Woche vor Turnierbeginn platzt die Meldung, mit der im Iran niemand gerechnet hat: Sardar Azmoun, über Jahre das Gesicht der Offensivabteilung, fehlt im vorläufigen WM-Kader. Das berichtet ESPN unter Berufung auf den iranischen Verband.
Der Stürmer von AS Monaco, 31, galt als gesetzt. In der asiatischen Qualifikation traf er sieben Mal, war in den entscheidenden Spielen der Dreh- und Angelpunkt. Sein Fehlen ist kein Kader-Detail, das man weglächeln kann.
Was genau den Ausschluss begründet, ist offen. Verletzung? Formtief? Disziplinarisches? Der Verband schweigt bislang. In Teheran brodelt es — Azmoun ist Volksheld, und die Fans fragen sich, was da gelaufen ist.
Für die Gruppe des Iran wird das ein Problem. Team Melli trifft auf starke Gegner, braucht jede Kreativität im letzten Drittel. Ohne Azmoun muss Trainer Amir Ghalenoei umstellen — und hoffen, dass Taremi die Last allein tragen kann.